Unser Vancouver-Besuch lief unter dem Motto “Zur rechten Zeit am rechten Ort”. Wie im letzten Beitrag angekündigt, haben wir letzte Woche Metropolenluft geschnuppert. Das war vielleicht ein Erlebnis! Den “richtigen” Augenblick in VAN mussten wir nie suchen; er hat uns immer gefunden.

 

Blenz CoffeeErst einmal stand Downtown VAN auf dem Programm. Als wir durch die Robson Street, der bekanntesten Einkaufsmeile in Vancouver, flannierten, überkam uns ein Kaffeehieper. Also rein in die nächste Filiale von Blenz Coffee aka “Blenz The Canadian Coffee Company”, einer in British Columbia verbreiteten Kaffeekette. Ich bestellte wie immer 2x Cappuccino zum Mitnehmen. Danach hörte ich wie ein großer Cappuccino zur Abholung ausgerufen wurde. Kein Kunde reagierte darauf. Und so wurde ich plötzlich gefragt, ob ich diesen Cappuchino geschenkt haben möchte. Na sowas aber auch… wer sagt denn dazu nein! Just in dem Moment kam Opa ins Café und wollte sich auch einen Cappuccino bestellen. Das war gar nicht nötig, denn ich hatte ja zwei bezahlt und drei bekommen 🙂

 

Robbe in VancouverSpäter erkundeten wir einen kleinen Teil von VANs Seawall, der 22km langen Uferpromenade. Kaum dort angekommen, fing ein Angler an, den frisch gefangenen Lachs über dem Wasser zu filetieren. Das lockte sofort zwei hungrige Robben im Stracciatella-Gewand an, die aufgeregt und elegant durch das Wasser glitten. Der Angler kannte die zwei, begrüßte sie herzlich und fütterte sie aus der Hand mit Fischresten.

 

20 DollarnoteAm Tag darauf fanden meine Herzbuben einen 20 Dollarschein auf der Strasse. Wie ihr seht, meint es die teuerste Stadt in ganz Kanada echt gut mit uns. Übrigens kommt die 20 Dollarnote am häufigsten aus dem Bankautomaten und das Staatsoberhaupt Queen Elisabeth II. ist auf der Vorderseite abgebildet.

 

KitsFest 2015Als wir den Bezirk Kitsilano aka Kits besichtigten, war das “Kitsfest” genau an diesem Tag in vollem Gange. Das Fest bezeichnet sich selbst als VANs heißestes Strandfest für Sport und gesundes Leben. Es ging wirklich sportlich zu. Die kostenlosen Joghurts, Eistees und Obstquetschies rundeten den schönen Nachmittag ab.

 

TransPlunderAm Tag der Abreise kam die Krönung des Mottos. Erst einmal wurde gemütlich gepackt und gefrühstückt. Danach begab sich die voll besetzte TransPlunder in Startposition. Gut gelaunt fuhren wir in Vancouver los. Wir hatten den Highway gerade erreicht als ein seltsames Geräusch aus dem Hinterreifen der TransPlunder ertönte. Waren wir auf eine Strassenmarkierung mit Warn-Noppen gefahren oder hatten wir das Plundermobil überladen? Das hässliche Geräusch hörte nicht auf und so mussten wir an einer Tankstelle anhalten. Die Bremse war extrem heiß. Der Tankwart teilte uns mit, dass die nächste Werkstatt nur ein paar Straßen entfernt sei. So war es auch… nur hatte diese am Sonntag geschlossen. Einen Hoffnungsschimmer am Horizont erblickten wir als ein Tor im Gelände offen stand. Ein sehr netter und kompetenter Mechaniker hat dann mit meinem großen Herzbuben schnell die Bremse auseinander gebaut und repariert. Wir hatten am Vortag die Handbremse, die wir sonst bei der Automatikschaltung nicht benutzen, angezogen und sie hatte sich nicht wieder komplett gelöst. Für die 30-minütige Reparatur mussten wir noch nicht einmal aussteigen. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn wir den Mechaniker nicht angetroffen hätten.

 

Es war echt schön, mal wieder in Vancouver zu Besuch zu sein. Wir haben neue Bezirke kennen gelernt und viel unternommen. Nun sind wir zurück im beschaulichen und entspannten Kelowna und erholen uns von all den neuen Eindrücken 😉 Hier noch ein paar Fotos:

 

Zur rechten Zeit am rechten Ort

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