Regenbogen Memorial Park

Es fühlt sich gar nicht so an, dass wir schon 5 Monate in Kanada leben. Wir entdecken täglich immer noch Neues und genießen weiterhin die Natur sehr. Als wir Anfang des Jahres unseren Plunder in Koffern verstauten, bin ich fest davon ausgegangen, dass wir jetzt in Vancouver wohnen würden. Wie schön, dass es im Leben anders kommt, als man denkt. Wir sind sehr froh darüber, dass wir Kelowna durch einen guten Tipp angesteuert haben. Als wir am 16. Januar 2015 Berlin verließen, konnte unser Schätzchen gerade einmal robben; jetzt flitzt er durch die Gegend und macht See&Spielplätze unsicher. Daran merke ich auch, dass schon eine Weile vergangen ist, seit wir in Berlin los geflogen sind.

 

Was ist toll an Kelowna

  • Das Leben am Wasser; Freizeitaktivitäten am See sind genial und die vielen Wiesen ermöglichen auch genügend “Auslauf” für uns drei
  • Das Bergpanomara und die vielen Parks
  • Die freundliche und aufgeschlossene Art der Bewohner von Kelowna. Ihre englische Aussprache ist auch sehr schön; man versteht sie sehr, sehr gut
  • Unsere schöne und geräumige Wohnung in West Kelowna
  • Die vielen schönen Stunden zusammen als Familie, die wir in der Natur verbringen können
  • Das frische Obst & Gemüse und der Wein vor der Haustür
  • Der Bank Drive-Thru: Wenn wir eh im Auto sitzen, können wir bequem und ohne auszusteigen Geld am Autoschalter ziehen
  • Das “awesome” Wetter bisher (wer weiß was der Winter so bringt)
  • Der leckere Ahornsirup: wir haben tatsächlich den “Pancake Samstag” eingeführt. Samstags gibt es immer Pancakes mit Ahornsirup zum Frühstück.
  • Wir können sonntags einkaufen gehen.

Was ist gewöhnungsbedürftig

  • Weiterhin fern von Familie und Freunden zu sein
  • Ein paar Lebensmittel wie Quark und Rundkornreis für Milchreis nicht ständig verfügbar zu haben: es gibt zwar Quark in einem dt. Laden, der ist aber so teuer, dass einem der Appetit darauf vergeht. Und den Rundkornreis für selbstgemachten Milchreis haben wir noch gar nicht hier gesichtet.
  • Wir haben uns immer noch nicht richtig ans Wassertrinken aus der Leitung gewöhnt. Es ist auch immer noch ulkig für uns, Alkohol nur im Liquor Store kaufen zu können.
  • Auch nach so langer Zeit halten wir den Kassierern in Geschäften unsere kanadische EC Karte beim Bezahlen hin… weil wir das aus Deutschland so gewöhnt sind. Hier aber führt man die EC Karte selbständig ins EC Gerät ein und tippt sich durch das komplette Menu durch.
  • Für mein Gefühl ist es gewöhnungsbedürftig, dass wir keinen Haus-Kinderarzt haben.
  • An die häufigen Waldbrände in der Umgebung mussten wir uns erstmal gewöhnen. Das kann einem manche Sommertage im Okanagan Valley vermiesen.
  • Die Führerscheinregelung für Leute wie uns, die 1 Jahr im Land bleiben, ist seltsam. Wir haben die Option, unseren dt. Führerschein nach 6 Monaten abzugeben und einen kanadischen zu beantragen. Wir müssten so auch einen neuen in Deutschland beantragen. Wir haben uns für die andere Option entschieden… wir können maximal 6 Monate in B.C. mit unserem dt. Führerschein herum fahren und müssen dann die Provinz verlassen, um dort wieder zurück zu kehren; auf diese Weise erneuert sich die 6-monatige Duldung vom dt. Führerschein. Das ist doch ein guter Anlass, um die Nachbarprovinz “Alberta” kennen zu lernen 🙂
  • Dass wir hier kaum auswärts essen gehen, weil es leider nur die Auswahl zwischen Fast Food oder sehr teuren Restaurants gibt.
5 Monate in Kanada

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