Ich möchte niemanden mit zu vielen Architektur-Infos langweilen. Nur wäre Miami ohne den Art Déco Baustil halb so schön und interessant. Deshalb kann man ruhig ein paar Worte darüber verlieren und ein bisschen Architekturwissen schadet nicht, oder?

Wir haben an einem geführten Spaziergang durch das Art Déco Viertel teilgenommen und dabei ein bisschen was gelernt. Das Viertel umfasst über 800 Gebäude, von denen die meisten heutzutage als Hotels genutzt werden. Nicht alle Gebäude wurden im Art Déco Stil gebaut, jedoch wird die Stadt am meisten mit diesem Baustil in Verbindung gebracht. In NY sind beispielsweise das Chrysler Building und auch das Empire State Building im Art Déco Stil gebaut.

Hier die Merkmale, an denen man Art Déco erkennt:

  • Augenbrauen (Vorsprünge) über den Fenstern
  • vollkommene Symmetrie, kubisch gebaute Gebäude
  • Glasbausteine/dekorative Elemente an der Fassade
  • runde Ecken/Kanten
  • gerades Flachdach
  • stufenförmige Dachverkleidung
  • Neonbeleuchtung bei Nacht

Oh Mann, Herr Siegel, mein Kunstlehrer in der Oberstufe, wäre jetzt aber mächtig stolz auf mich.

Art Deco District

Art Deco District
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Art Déco 1×1

2 Gedanken zu „Art Déco 1×1

  • Februar 14, 2015 um 10:09 am
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    Liebe Nadine,

    mir hat der kleine architekturhistorische Nachhilfekurs sehr gefallen.
    Danke und gern mehr davon.
    Besonders interessant, witzig und daher einprägsam finde ich den Begriff “Augenbraue”,
    der bleibt bestimmt hängen und wird nie wieder vergessen.

    Deine Geschichten sind thematisch toll gemischt, machen neugierig und sehnsüchtig.
    Dicken Drücker für Euch Drei.

    Peti

    Antworten
    • Februar 16, 2015 um 3:42 pm
      Permalink

      Schön, dass dir der Art Déco Beitrag gefallen hat, liebe Peti. Ich berichte über ganz unterschiedliche Erlebnisse und Eindrücke, damit die Beiträge abwechslungsreich bleiben.

      Bei diesem Architekturbeitrag hätte ich auch noch die anderen Baustile “Streamline Moderne”, “Mediterranean Style” und “Miami Moderne” hier in Miami erwähnen können… dafür reichte das Fachwissen dann doch nicht mehr 🙂 Und zu viele Infos wollte ich auch keinem zumuten.

      Antworten

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