PalmeJetzt sind wir schon 5 Wochen in Miami. Langsam müssen wir uns mit dem Sightseeing sputen, denn es ist jetzt Halbzeit. Bald fliegen wir schon weiter und bisher haben wir den einen oder anderen Ausflug auf die lange Bank geschoben. Uns geht es sehr gut hier und das ist unser Zwischenfazit:

 

 

Was finden wir toll

  • Die Sonne… wir sind umgeben von „snowbirds“ aus den kalten Regionen Nordamerikas… andere scheinen also auch zuhause zu frieren
  • Das Leben am Meer; wir genießen die langen Spaziergänge am Strand
  • Hier schauen wir öfter in freundliche und lächelnde Gesichter
  • Die zuvorkommende Art der Menschen
  • Das vielseitige kulturelle Angebot (auch im Freien) und die Musik
  • Den günstigen Benzinpreis: gerade beträgt er umgerechnet 0,70 EUR pro Liter
  • Die super langen Öffnungszeiten der Geschäfte; auch sonntags
  • Die mega-leckeren, großen Avocados & Mangos und das kubanische Essen
  • Die Nähe zum einen Teil der Familie

Was vermissen wir

  • Den anderen Teil der Familie und Freunde
  • Unser Kleiner vermisst bestimmt seine Babykurse und Pekip-Freunde
  • Käse und Salat zu annehmbaren Preisen
  • Wasser aus der Leitung zu trinken; das kann man zwar, es schmeckt aber nach Chlor
  • Die umsichtige und sichere Fahrweise der Deutschen
  • Einige Babyartikel wie Einmalwickelunterlagen und Einmalwaschlappen *
  • Ein weiteres Zimmer; unsere Wohnung ist eigentlich ganz schön, nur wäre ein zusätzliches Zimmer super

 

DSC_0034* Zu den Babyartikeln werde ich jetzt etwas mehr schreiben, da sich viel um unseren kleinen Mann dreht, der gerade 9 Monate alt geworden ist. Ich war echt geschockt, als ich in einem Riesensupermarkt vor einem ellenlangen Regal voller verschiedener Windelmarken stand und nirgendwo die Einmalwickelunterlagen finden konnte. Nachdem wir zu zweit das Regal – gefühlt 10 Mal – auf und ab gelaufen sind, klingelte es so langsam im Kopf, dass es hier wohl keine gibt. Also hieß es, Alternativen finden. Wir haben unserer Kreativität freien Lauf gelassen und zu den Bettnässer-Einmalunterlagen, die es hier gibt, gegriffen… wenn man die in der Mitte durchschneidet, hat man fast das deutsche Format der Wickelunterlagen…. der Aufenthalt in Miami war gerettet, denn bei kleinen Jungs gibt es öfter mal ein Springbrunnen-Erlebnis 😉 So wie wir es verstanden haben, werden hier die Kuscheldecken oder andere Tücher zum unterwegs Wickeln verwendet.

Die richtige Babynahrung mussten wir auch ziemlich schnell nach Ankunft finden; denn beim Thema „Nahrung“ kennt unser kleiner Mann mit Bärenhunger gar keinen Spaß. Dank eines Tipps (@Mignon: Daumen hoch!) haben wir den Bioladen „Whole Foods Market“ ganz in unserer Nähe ausfindig gemacht. Wir essen zwar selber wenig Bioprodukte, aber der Kleine soll ja in der ersten Zeit nur das Allerbeste bekommen, ne 🙂 In diesem Laden gibt es gute Gläschen, aber leider nicht die Vielfalt, die wir aus Deutschland kennen. Außerdem beträgt der Breiinhalt hier nur 170g und nicht 190g wie in D… wer soll denn davon satt werden??? Unser kleines Kompottgesicht jedenfalls nicht, hehehe… na, ehrlich gesagt, wird er auch nicht mehr von 190g satt. Das Bio-Milchpulver ist leider sehr sehr teuer, aber was soll’s. Und Reiscracker oder Kekse ohne Zucker zu finden, ist die hohe Lesekunst der Zutatenliste auf den Packungen.

Lange Spaziergänge mit Babyschale auf Kinderwagengestell sind in Deutschland eher verpönt, weil sie die Wirbelsäule der Babies zu stark belasten. An der Strandpromenade, in Einkaufszentren oder auf Straßenfesten sieht man sehr, sehr viele Minibabies in Babyschale und fahrbarem Untersatz. Wahrscheinlich liegt es daran, dass die USA eine Fahrernation ist …kein Wunder, bei den Entfernungen. Die wenigsten Menschen wohnen in den Fußgängerzonen von Miami, daher muss das Auto bewegt werden.

Bergfest – Zwischenfazit

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